Motorradfahren im Herbst und Winter: Praktische Tipps für alle, die nicht Winterschlaf halten.
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Gehörst du zu denen, die ihre Versicherung bei den ersten Kälteeinbrüchen kündigen, oder zu den Unbeugsamen, die ihr Motorrad das ganze Jahr über fahren – bei Regen, Wind und eisiger Kälte? Falls du zur zweiten Gruppe gehörst, ist dieser Artikel genau das Richtige für dich. Denn ja, du kannst auch im Herbst und Winter Motorrad fahren, du musst nur ein paar zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Aber was ändert sich wirklich?
Abgesehen von der Kälte , den häufigeren Regenfällen und den unzuverlässigen Wettervorhersagen, ist der Asphalt das eigentliche Problem. In dieser Jahreszeit wird Grip eher zu einer theoretischen Vorstellung als zur Realität: Die ständige Feuchtigkeit , die vielen kleinen Pfützen und die rutschige Oberfläche in den frühen Morgenstunden erfordern deutlich mehr Aufmerksamkeit. Erschwerend kommen trockene Blätter hinzu, die, sobald sie nass werden, so schleimig wie Seife werden. Hinzu kommen die eingeschränkte Sicht , die schnell trocknende Schneekette und der Luftverlust der Reifen in der Kälte . Das erklärt, warum sich das Fahrverhalten ändert.
Wie kann man Probleme vermeiden und trotzdem Spaß am Motorradfahren haben? Der erste Schritt ist ein sanfterer, vorausschauenderer Fahrstil. Keine abrupten Bremsmanöver oder MotoGP-artigen Schräglagen: Im Herbst und Winter gewinnt, wer vorausschauend fährt und das Motorrad sanft arbeiten lässt. Die Wartung wird noch wichtiger: Kette stets schmieren , Reifendruck prüfen , Visier sauber und beschlagfrei halten, Scheinwerfer funktionsfähig halten und gegebenenfalls auch die Bremsen im Auge behalten. Kleine Handgriffe, die die Sicherheit deutlich erhöhen.
Komfort ist also keine Option. Die Kälte beeinträchtigt die Sinne, daher ist eine gute Ausrüstung unerlässlich. Wasserdichte Handschuhe , Funktionskleidung, Winterjacken und Sturmhauben entscheiden über sicheres und unvorsichtiges Fahren. Hier kommen praktische Accessoires ins Spiel: Heizgriffe , Handprotektoren , die kalte Luft abhalten, rutschfeste Sitzbezüge , Antibeschlagbeschichtungen für das Visier und sogar zusätzliche Scheinwerfer für mehr Sicherheit bei Dunkelheit und Nebel.
Kurz gesagt: Radfahren im Herbst und Winter ist kein Spiel mit dem Feuer. Es bedeutet lediglich, etwas achtsamer zu fahren. Mit der richtigen Ausrüstung, einem gut gewarteten Fahrrad und einer etwas überlegteren Fahrweise bleibt das Erlebnis schön, sicher und überraschend genussvoll, selbst wenn die Welt grau und trübe erscheint.
Und denken Sie daran: Ihr Motorrad ist auch im Winter etwas Besonderes . Sie müssen ihm einfach den Respekt entgegenbringen, den es verdient.
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